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25. Februar 2008 - Berufsinformations- und AusbildungstagGemeinsam haben die Hauptschulen Bad Schussenried und Ingoldingen einen Informationstag zur beruflichen Weiterbildung für Hauptschüler organisiert. Insgesamt 20 Unternehmen stellten sich vergangenen Freitag im Ingoldinger Schulgebäude vor. „Der Übertritt vom Schulalltag in die berufliche Ausbildung ist ein wichtiger Abschnitt für unsere Schüler“, erklärt Rektor Werner Csernak. Dieser entscheidende Schritt wolle gut vorbereitet sein. Hierzu waren regionale Industrie- und Handwerksbetriebe, Dienstleistungsunternehmen sowie Ausbildungseinrichtungen mit Broschüren und Informationsständen ins Ingoldinger Schulgebäude gekommen: Vom Autolackierer bis zum Zimmerer stellten sich die verschiedensten Ausbildungsberufe vor und gewährten den interessierten Eltern und Schülern Einblicke in den praktischen Arbeitsalltag. Neben den Schulleitern Ludwig Ritter aus Bad Schussenried und Werner Csernak aus Ingoldingen verfolgten auch Bad Schussenrieds Bürgermeister Georg Beetz, Ingoldingens Bürgermeister Karl Zeller sowie Schulrat Klaus Brauner den Informationstag in Ingoldingen, bei dem sich unter anderem Unternehmen wie Liebherr-Mischtechnik, die Kreissparkasse Bad Schussenried, Solarsysteme Nessensohn, Elektro-Mayerföls, der Gewerbe- und Handelsverein Bad Schussenried mit seinen Mitgliedsfirmen, die Arbeitsagentur Biberach, das Zimmererausbildungszentrum, die Elektro- und Bauinnungen Ulm-Biberach sowie die Biberacher Karl-Arnold-Schule vorstellten. Wie es nach dem Abschluss weitergehen soll, ist für die Schüler aus Ingoldingen und Bad Schussenried ein spannendes Thema: Aufmerksam hören sie sich die Vorträge der verschiedenen Aussteller an, stellen Fragen, blättern Broschüren durch. Ingoldingens Schulleiter Werner Csernak unterstreicht, dass sich das rege Interesse der Schüler später auszahle: „Besonders freue ich mich, wenn ich von Schülern höre, die sich erfolgreich weitergebildet, leitende Funktionen in Betrieben übernommen oder vielleicht sogar selbst einen Betrieb gegründet haben.“ Nach wie vor seien es die Hauptschulen, welche die Basis für traditionelle Handwerks- und Industrieberufe schaffen, hob Ingoldingens Bürgermeister Karl Zeller hervor. Er bedauerte das „schlechte Image“, welches die Hauptschule durch Einzelfälle in Großstädten bekommen habe und betonte: „Auch in Zukunft müssen, trotz demographischem Wandel, noch gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen.“ Gegenüber Schulrat Klaus Brauner hob Zeller zudem die Rolle der Schulen als „Kultureinrichtung im ländlichen Raum“ hervor und äußerte Besorgnis über die diskutierte Schließung kleinerer Hauptschulen: „Bitte setzen Sie sich bei der Schulverwaltung für den Erhalt der ländlichen Hauptschulen ein“, fügte Zeller in seiner Ansprache hinzu. Lehrern und Ausstellern dankte er für Engagement und Einsatz. |